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Wein 1966 Barolo Cantina Francesco Capetta

Produktinformationen "Wein 1966 Barolo Cantina Francesco Capetta"

1966 Barolo Sant´agnese di Francesco Capetta - S. Stefano Belbo - Piemont - Rotwein Italien


Die Cantina Sant’Agnese di Capetta steht in Verbindung mit dem traditionsreichen piemontesischen Weinunternehmen Capetta aus Santo Stefano Belbo. Die Geschichte des Hauses geht auf Francesco Capetta zurück, der aus einer Winzerfamilie der Langhe stammte und 1953 den Grundstein für das heutige Unternehmen legte.

Santo Stefano Belbo liegt in einer der traditionsreichsten Weinlandschaften des Piemont, eingebettet zwischen den Hügeln der Langhe und den bedeutenden Anbaugebieten des südlichen Piemont. Seit Generationen prägen Weinberge und Weinbau das Landschaftsbild dieser Region. Capetta verarbeitet klassische piemontesische Rebsorten und verbindet dabei die überlieferte Weintradition mit moderner Kellertechnik.

Besonderer Wert wird auf die typischen Eigenschaften der jeweiligen Rebsorten und ihrer Herkunft gelegt. Temperaturkontrollierte Gärung und moderne Kellertechnik sollen dazu beitragen, Frucht, Charakter und regionale Typizität der Weine zu bewahren.

Die historischen Abfüllungen der Cantina Sant’Agnese di Capetta sind zugleich Zeugnisse der traditionsreichen piemontesischen Weinkultur. Gerade ältere Jahrgänge vermitteln heute einen Eindruck davon, wie eng die Geschichte des Hauses mit Santo Stefano Belbo und der Weinlandschaft des Piemont verbunden ist.


Das
Piemont zählt zu den bedeutendsten und traditionsreichsten Weinregionen Italiens. Der Name der im Nordwesten des Landes gelegenen Region bedeutet sinngemäß „am Fuße der Berge“ und verweist auf ihre Lage am Rand der Alpen. Die abwechslungsreiche Hügellandschaft, unterschiedliche Böden und zahlreiche einheimische Rebsorten haben eine außergewöhnlich vielfältige Weinkultur entstehen lassen. Einige der berühmtesten italienischen Rotweine haben hier ihre Heimat.

Weinbaulich lässt sich das Piemont in mehrere große Gebiete unterteilen. Rund um Ivrea entstehen unter anderem Carema sowie Weine aus der Rebsorte Erbaluce, die beispielsweise für Erbaluce di Caluso verwendet wird. Das Monferrato ist besonders für Barbera bekannt. Zu den bekannten Weinen der Region gehören Barbera d’Asti und Barbera del Monferrato, daneben spielen Grignolino sowie die Schaumweine aus dem weiteren Asti-Gebiet eine wichtige Rolle.

Besondere internationale Bekanntheit besitzen die Langhe. Die sanften Hügel dieser Landschaft gehören zu den berühmtesten Weinbaugebieten Italiens. Hier entstehen mit Barolo und Barbaresco zwei der prestigeträchtigsten Rotweine des Landes. Darüber hinaus sind die Langhe für Nebbiolo d’Alba, Dolcetto d’Alba und Barbera d’Alba bekannt.

Auch der nördliche Teil des Piemont besitzt eine lange Weinbautradition. In den Gebieten rund um Vercelli und Novara entstehen charaktervolle Nebbiolo-Weine wie Gattinara und Ghemme. Weitere historische Herkunftsbezeichnungen dieser Gegend sind unter anderem Boca, Fara und Sizzano.

Eine herausragende Stellung innerhalb des piemontesischen Weinbaus nimmt der Barolo ein. Er wird ausschließlich aus der Rebsorte Nebbiolo erzeugt und zählt zu den bekanntesten und angesehensten Rotweinen Italiens. Aufgrund seines großen Alterungspotenzials, seiner komplexen Aromatik und seiner traditionsreichen Geschichte wird Barolo häufig als „König der Weine und Wein der Könige“ bezeichnet.

Das genau abgegrenzte Barolo-Gebiet befindet sich südwestlich von Alba und verteilt sich auf insgesamt elf Gemeinden. Besonders eng mit dem Barolo verbunden sind die Orte Barolo, La Morra, Castiglione Falletto, Serralunga d’Alba und Monforte d’Alba. Darüber hinaus gehören Teile von Verduno, Novello, Grinzane Cavour, Diano d’Alba, Cherasco und Roddi zum zugelassenen Produktionsgebiet.

Innerhalb dieser Gemeinden unterscheiden sich die Weine je nach Boden, Höhenlage und Ausrichtung der Weinberge zum Teil deutlich voneinander. Barolo aus La Morra und Barolo wird beispielsweise häufig mit einer besonders duftigen, eleganten und zugänglichen Stilistik in Verbindung gebracht. Weine aus Serralunga d’Alba und Monforte d’Alba gelten dagegen vielfach als kraftvoller, strukturierter und besonders langlebig.

Von großer Bedeutung sind die einzelnen historischen Weinlagen. Zu den berühmtesten zählt Cannubi bei Barolo, eine Lage, die seit langer Zeit einen außergewöhnlichen Ruf genießt. Ebenfalls bekannte Lagen rund um Barolo sind unter anderem Brunate und Castellero. In La Morra finden sich renommierte Weinberge wie Rocche dell’Annunziata und Brunate, während Castiglione Falletto unter anderem für Rocche di Castiglione und weitere hochwertige Lagen bekannt ist.

Auch Monforte d’Alba besitzt mit Bussia eines der traditionsreichsten und größten Spitzengebiete des Barolo. In Serralunga d’Alba genießen Namen wie Vigna Rionda und Gabutti einen hervorragenden Ruf. Verduno wiederum ist insbesondere für Monvigliero bekannt. Diese unterschiedlichen Lagen tragen entscheidend zur großen stilistischen Vielfalt des Barolo bei und zeigen, wie stark Boden, Mikroklima und Exposition den Charakter eines Nebbiolo-Weines prägen können.

Gerade diese Verbindung aus jahrhundertealter Weintradition, außergewöhnlichen Einzellagen und der anspruchsvollen Nebbiolo-Traube macht den Barolo zu einem der charakteristischsten Weine des Piemont und zu einem der großen Klassiker des italienischen Weinbaus.

Bitte beachten Sie folgende Informationen:

  1. Dies ist ein alter Wein in der Originalflasche mit Originalkorken und Originaletikett. Wurde die Flasche neu verkorkt, wird dieses in der jeweiligen Produktbeschreibung gekennzeichnet.
  2. Alte Weine sind oftmals, je nach Jahrgang, vollgereifte Weine. Durch die Oxidationsvorgänge kann es zu einer Veränderung der Weinkomponenten wie der Säure, des Alkoholgehalts, der Farbe, der Tannine und des Korkens kommen.
  3. Alte, gereifte Weine können nach jahrelanger Lagerung ihre fruchtigen und harmonischen Noten verlieren.
  4. Alte Weine können nach dem Öffnen eine reduktive Note haben.
  5. Bei alten Weinen kann es im Laufe der Jahre zu einem verringerten Füllstand kommen.
  6. Alte Weine können im Laufe der Jahre ihr Aroma verändern und können gegebenenfalls nicht Ihren Geschmackserwartungen entsprechen.
  7. Gereifte Weine können säuerlich, bitter, hölzern, metallisch oder sherryartig schmecken.
  8. Alte Weine können eine deutliche Menge an festen oder puderförmigen Depot und Schwebstoffe aufweisen.
  9. Die Korken von alten Weinen können beim Ziehen brechen oder in kleine Stücke zerfallen.
  10. In den Jahren des Reifeprozesses entstehen in der Flasche keine verdorbenen Inhaltstoffe. Alte Weine können im Laufe der Jahre durch die natürliche Minderung des Tannins auch an Harmonie gewinnen.

Exklusive und seltene Weinraritäten aus dem Jahrgang 1966.

Klassische und trockene Rotweine aus den großen französischen Weinregionen Bordeaux und Burgund. Italienische Seltenheiten aus dem Piemonte. Vollmundige und kräftige Barolo, Barbaresco, Gattinara, Barbera und Spanna Weine. Langlebige Weine aus dem Valpolicella und hoch konzentrierte Weine wie Recioto und Amarone.

Einzigartige Chianti-Raritäten aus der Toskana, trinkfreudige deutsche Spätlese und Auslese Weine sowie unwahrscheinlich erlesene Rivesaltes, Banyuls oder Maury Weine aus dem Roussilion für das Jahr 1966 runden das einzigartige Jahrgangswein-Angebot ab.

Alle gelieferten Weine des Jahrgangs 1966 werden geprüft auf:

  • perfekten Zustand
  • die Farbe
  • die Kapsel
  • das Etikett

Sie erhalten zu jeder Weinbestellung ein Kurzportrait des Weins 1966, welches Ihnen den Jahrgang 1966 sowie die Echtheit des Weines bestätigt.