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Wein 1966 Chateau de la Perriere Saint Ferdinand

Produktinformationen "Wein 1966 Chateau de la Perriere Saint Ferdinand"

1966 Chateau de la Perriere - Appellation Fleurie - Beaujolais - Rotwein Frankreich


Die
Appellation Fleurie gehört zu den 10 renommierten Cru-Gebieten des französischen Beaujolais und ist insbesondere für ihre eleganten, fein duftenden und oftmals als feminin beschriebenen Rotweine aus der Gamay-Traube bekannt. Typisch sind feine Aromen von Veilchen, Rosen und roten Früchten, weshalb Fleurie gerne auch als die „Königin des Beaujolais“ bezeichnet wird. Geprägt wird das Weinbaugebiet von seinen charakteristischen granithaltigen Böden sowie der weithin sichtbaren Hügelkuppe „La Madone“.

Am 11. September 1936 erhielt Fleurie offiziell den Status einer Appellation d’Origine Contrôlée (AOC). Die rund 879 Hektar Rebfläche befinden sich auf dem Gemeindegebiet von Fleurie im französischen Département Rhône. Hier entstehen ausschließlich charakteristische Rotweine aus der Rebsorte Gamay, die gemeinsam mit den Weinen aus Chiroubles zu den besonders typischen und klassischen Vertretern des Beaujolais gezählt werden.

Das Unternehmen Saint Ferdinand gehörte zu den französischen Weinhandelshäusern, deren Name heute vor allem auf gereiften und historischen Weinen aus dem Burgund zu finden ist. Als klassischer Négociant war das Haus im Handel mit Weinen unterschiedlicher burgundischer Herkünfte tätig und brachte diese unter dem Namen Saint Ferdinand auf den Markt.

Das damalige Sortiment umfasste Weine aus verschiedenen angesehenen Appellationen. Erhalten geblieben sind beispielsweise alte Flaschen aus Chambolle-Musigny und Chambertin. Neben klassischen Burgunderweinen finden sich unter historischen Abfüllungen des Hauses auch Weine aus hochklassifizierten Premier-Cru- und Grand-Cru-Lagen. Vor allem Jahrgänge aus den 1960er- und 1970er-Jahren geben heute einen interessanten Einblick in die damalige Weinhandelskultur Frankreichs.

Handelshäuser spielten im Burgund seit jeher eine wichtige Rolle. Aufgrund der stark aufgeteilten Weinbergsflächen verfügten viele Winzer lediglich über kleine Parzellen. Die Négociants übernahmen daher einen bedeutenden Teil des Handels: Sie erwarben Trauben, junge Weine oder bereits ausgebaute Weine bei den Erzeugern, kümmerten sich je nach Unternehmen um die weitere Reifung und Abfüllung und ermöglichten anschließend den Vertrieb über die Grenzen der jeweiligen Weinorte hinaus.

Der Name Saint Ferdinand ist historisch mit Mercurey im Burgund verbunden. Ein bemerkenswertes Beispiel aus der Geschichte des Hauses ist ein Chambolle-Musigny des Jahrgangs 1966. Diese Abfüllung wurde im Jahr 1972 von der renommierten Confrérie des Chevaliers du Tastevin ausgewählt – einer traditionsreichen burgundischen Weinbruderschaft, die sich seit vielen Jahrzehnten der Kultur und Bekanntheit der Weine des Burgunds widmet.

Alte Weine mit dem Namen Saint Ferdinand begegnen einem heute nur noch vergleichsweise selten. Gut erhaltene Flaschen aus vergangenen Jahrzehnten und bekannten französischen Appellationen besitzen daher einen besonderen historischen Reiz. Sie erinnern an die traditionsreiche Epoche der klassischen Négociants und sind für Liebhaber alter französischer Weine ebenso interessant wie für Sammler außergewöhnlicher Jahrgangsraritäten.


Bitte beachten Sie folgende Informationen:

  1. Dies ist ein alter Wein in der Originalflasche mit Originalkorken und Originaletikett. Wurde die Flasche neu verkorkt, wird dieses in der jeweiligen Produktbeschreibung gekennzeichnet.
  2. Alte Weine sind oftmals, je nach Jahrgang, vollgereifte Weine. Durch die Oxidationsvorgänge kann es zu einer Veränderung der Weinkomponenten wie der Säure, des Alkoholgehalts, der Farbe, der Tannine und des Korkens kommen.
  3. Alte, gereifte Weine können nach jahrelanger Lagerung ihre fruchtigen und harmonischen Noten verlieren.
  4. Alte Weine können nach dem Öffnen eine reduktive Note haben.
  5. Bei alten Weinen kann es im Laufe der Jahre zu einem verringerten Füllstand kommen.
  6. Alte Weine können im Laufe der Jahre ihr Aroma verändern und können gegebenenfalls nicht Ihren Geschmackserwartungen entsprechen.
  7. Gereifte Weine können säuerlich, bitter, hölzern, metallisch oder sherryartig schmecken.
  8. Alte Weine können eine deutliche Menge an festen oder puderförmigen Depot und Schwebstoffe aufweisen.
  9. Die Korken von alten Weinen können beim Ziehen brechen oder in kleine Stücke zerfallen.
  10. In den Jahren des Reifeprozesses entstehen in der Flasche keine verdorbenen Inhaltstoffe. Alte Weine können im Laufe der Jahre durch die natürliche Minderung des Tannins auch an Harmonie gewinnen.

Exklusive und seltene Weinraritäten aus dem Jahrgang 1966.

Klassische und trockene Rotweine aus den großen französischen Weinregionen Bordeaux und Burgund. Italienische Seltenheiten aus dem Piemonte. Vollmundige und kräftige Barolo, Barbaresco, Gattinara, Barbera und Spanna Weine. Langlebige Weine aus dem Valpolicella und hoch konzentrierte Weine wie Recioto und Amarone.

Einzigartige Chianti-Raritäten aus der Toskana, trinkfreudige deutsche Spätlese und Auslese Weine sowie unwahrscheinlich erlesene Rivesaltes, Banyuls oder Maury Weine aus dem Roussilion für das Jahr 1966 runden das einzigartige Jahrgangswein-Angebot ab.

Alle gelieferten Weine des Jahrgangs 1966 werden geprüft auf:

  • perfekten Zustand
  • die Farbe
  • die Kapsel
  • das Etikett

Sie erhalten zu jeder Weinbestellung ein Kurzportrait des Weins 1966, welches Ihnen den Jahrgang 1966 sowie die Echtheit des Weines bestätigt.