Der Wein und das Wetter, besondere Faktoren

Das Wetter entscheidet jedes Jahr darüber, ob ein Jahrgang gut oder schlecht wird. Es ist daher durchaus der wichtigste Faktor im Weinbau. Von November bis März herrscht Ruhezeit für die Reben. Nur ungewöhnlich starker Frost kann in dieser Zeit Schaden anrichten. Als Schutz können kleine Öfen, künstlicher Nebel und große Ventilatoren dienen.

Wirklich wichtig wird es von der Knospung bis zur Lese im September bzw. Oktober. Hagelschlag oder starke Stürme sind da das Letzte, was sich ein Winzer wünscht. Hier gibt es nahezu keine möglichen Präventionsmaßnahmen. Bei Letzterem besteht zusätzlich noch das Risiko, dass die Rebstöcke so heftig beschädigt werden, dass sogar der nachfolgende Jahrgang darunter leider muss.

Ausschlag gebend für die Qualität eines nördlichen Weinjahrgangs, zum Beispiel im Burgund, ist der Reifegrad der Trauben. Je mehr die Beeren ausreifen, desto geringer ist ihr Säure- und umso größer ihr Zuckergehalt. Trockene Jahre versprechen stets gute Weine. Fast genauso wichtig sind wie Regen, Sonne, Temperatur und Feuchtigkeit zusammenspielen. Strahlender Sonnenschein bewirkt eine frühe Reifung und hohe Temperaturen reduzieren den Säuregrad, wohingegen bedeckter Himmel das Wachstum verlangsamt.

Nehmen wir uns wieder das Burgund und schauen uns an welchen Effekt das Wetter hier auf die Qualität der vergangenen Weinjahrgänge hatte. In den Jahren 1951, 1954, 1956, 1958 und 1963 war die Blüte spät und somit weniger gut. 1945, 1947, 1952, 1953 und 1961 waren dagegen Jahre mit früher Blüte und dementsprechend fabelhaft.

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