Weinprobe, Verkostung und Weinsprache

Direkt zu Beginn decken wir für Sie einen Irrtum auf, bei dem meistens der „große Teil“ des guten Weins leider verschwendet wird. Und zwar, indem man ihn trinkt. Denn im Mund ist man für die vielen Geschmacksreize nicht so gut empfänglich wie in anderen Teilen des Körpers. Die Zunge registriert lediglich, ob ein Wein süß, salzig, bitter oder sauer ist. Tatsächlich befinden sich die Nerven, die differenzierte Wahrnehmungen als die Grundreize des Süßen, Sauren, Bitteren und Salzigen erkennen, weiter oben im Kopf und tiefer im Gehirn. Das eigentliche Unterscheidungsorgan liegt in der oberen Nasenhöhle und die einzigen Reize, die dorthin gelangen können, sind die flüchtiger Substanzen. Damit die Geruchsstoffe des Weins vom Gehirn registriert werden können, müssen sie in den oberen Ausschnitt der Nasenhöhle inhaliert werden. Fadenförmige Riechzellen nehmen die Reize auf und geben sie weiter an das Geruchszentrum und von dort ins Gehirn.
Der Geruch ist der primitivste unserer Sinne. Er hat direkten Zugang zu den Gedächtnisinhalten. Deshalb verlassen sich erfahrene Weintester oft auf die unmittelbare Reaktion ihres Gedächtnisses auf das erste Schnuppern am Wein. Dabei müssen viele Merkmale berücksichtigt werden. Weine unterschieden sich nämlich in Farbe, Stärke, Struktur, Körper, Bukett, Blume und natürlich im Geschmack. Nach der Einschätzung folgt jedoch erst der schwierige Teil, nämlich das Wahrgenommene zu kommunizieren. Dies gilt auch bei alten Weinen, Verkostungen dieser Raritäten können mit besonderer Leidenschaft und der Wahrnehmung der Sinne vollzogen werden.

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